Taiji Bailong Ball mit Schülern der 3.Kl. HS
Vom 4. – 7. Juli fand zum ersten mal in Österreich ein Schulprojekt mit der Sportart Taiji Bailong Ball statt. Auf spielerische Weise wurde hierbei bei Jugendlichen sowie einem behinderten Schüler (Integrationsklasse) die Koordinations- und Konzentrationsfähigkeit, das Zusammenspiel beider Gehirnhälften, die Intelligenz sowie die Aufnahme- und Lernfähigkeit gefördert.
Anfangs war es für die Schüler schwierig, den Ball nicht zu schlagen, sondern einfach umzuleiten. Der Leistungsanspruch, alles perfekt zu können lies die 13. jährigen zu Beginn ebenfalls ein wenig zögern. Dieser lies jedoch bald nach, nachdem die Trainerin ihnen erklärte, dass es bei diesem Sport um Spaß und ausprobieren gehe und nicht um Leistung. Schon sehr bald stellten sich auch erste Erfolge ein. Aus anfangs unkoordinierten, engen Bewegungen wurden weiche, koordinierte, große und spiralförmige.
Jugendliche, welche ein hohes Aggressionspotential besitzen, wurden ruhiger, achtsamer und interessierter. Auch die Aufmerksamkeit konnte mit der Zeit länger aufrecht erhalten bleiben. Es machte ihnen sichtlich Spaß.
Aus einem Bericht, welche drei Schülerinnen nach dem Projekt geschrieben haben:
„Zu Beginn war es etwas schwierig, den Ball auf dem Schläger halten zu können. Trotz allem machte es uns großen Spaß. Wir probierten anfangs ohne Schläger nur mit Ball, wo es sehr einfach war, die Bewegungen durchzuführen. Mit Schläger war es viel schwieriger. Wir hatten jedoch bald erste Erfolgserlebnisse.
Wenn wir noch einmal die Chance bekämen, würden wir es sofort wieder machen (Andrea, Marisa, Kristina).“
Dieses Schulprojekt wurde auch von den Lehrern als sehr wertvoll und förderungswürdig empfunden.
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